Pumatoni in Ägypten und die Totenmaske des Pharaos......

Die geheimnisvolle Grabkammer...
Es war einmal ein schlauer Puma namens Pumatoni. Er trug gerne ein braunes Halstuch und war der neugierigste Puma der Welt.
Seine besten Freunde waren Frieda, eine kleine, mutige Maus mit roter Schleife, und Max, der starke Adler mit großen braunen Flügeln.
Eines Tages rief Pumatoni:
„Freunde! Lasst uns nach Ägypten fliegen! Wir wollen die Pyramiden sehen und das Grab von Pharao Tut Ench Amun besuchen!“
Max trug Pumatoni und Frieda auf seinem Rücken durch die Wolken. Unten glitzerte der goldene Sand. Bald sahen sie die riesigen Pyramiden und die große Sphinx.
Zuerst trafen sie auf eine Karawane mit freundlichen Kamelen.
Ein liebes Kamel namens Klara ließ die Freunde auf seinem Rücken reiten. Sie schaukelten fröhlich mit dem Wüstenschiff auf vier Beinen durch die Wüste.
Später - als sie an den Pyramiden angekommen waren - gingen sie vorsichtig in das dunkle Grab des Pharaos. Alles war stockfinster. Nicht einmal die Hand vor dem Augen könnte man sehen und so zückte Pumatoni eine kleine Taschenlampe und fing an den Weg durch das Grab des Pharaos in der Pyramide auszuleuchten.
Hier drinnen in der Pyramide war es deutlich kühler als draußen in der sengenden Sonne und der Hitze der Wüste...
"Ziemlich unheimlich!", fiepste Frieda die Maus als alle drei plötzlich vor der gut versteckten Grabkammer des Pharaos tief im Inneren der Pyramide standen.
Der Leuchtkegel der Taschenlampe wanderte an den verzierten Wänden entlang auf denen seltsame Symbole und Zeichen zu sehen waren.
"Das müssen die berühmten Hyroglyphen sein - die alten Schriftzeichen der Ägypter!" sagte Pumatoni mit großen Augen zu seinen Freunden.
Dann fiel der Lichtstrahl der Taschenlampe in der Mitte des Grabkammer auf etwas Seltsames das im Dunkeln zu funkeln anfing.
Mitten in der Grabkammer stand im Lichtschein der Taschenlampe eine wunderschöne goldene Totenmaske vor den 3 Freunden.
Pumatoni streckte seine Pfote aus und berührte sie ganz sachte.
Plötzlich leuchtete die Maske hell golden auf!
Ein warmer Lichtstrahl stieg zur Decke empor – und daraus erschien der Geist von Tut Ench Amun.
Er war ein freundlicher Junge mit blauer Krone und goldenem Kragen.„Hallo!“, sagte der Geist fröhlich.
„Ihr habt keine Angst? Wie schön! Ich freue mich über so mutige Freunde.“
„Ich bin Pumatoni, das ist Frieda und das ist Max“, stellte der Puma vor und verließen danach gemeinsam die Pyramide.
Zusammen flogen sie mit Max über die Pyramiden.

Danach führte der Geist sie zu einem versteckten Platz, wo ein riesiger, roter Monstertruck mit ganz großen Rädern stand.
„Wollt ihr eine rasante Fahrt machen?“, fragte Tut Ench Amun lachend.
„Jaaaaa!“, riefen alle. Pumatoni saß am Steuer, Frieda neben ihm, Max flog darüber und der Geist saß auf der Ladefläche.
Vroooom!
Der Monstertruck sprang fröhlich über die hohen Sanddünen.
Hopp! Hopp!
Die Kamele schauten neugierig zu.
Der Monstertruck fuhr immer weiter, bis sie das glitzernde Meer erreichten!
Die Wellen schimmerten blau. Sie hielten am Strand an, planschten im Wasser und malten Bilder in den nassen Sand.
Als sie zusammen am Meer saßen und die Wellen leise rauschten, erzählte der Geist des Pharaos mit sanfter, geheimnisvoller Stimme:
"Wisst ihr, vor ganz langer Zeit gab es eine wunderschöne versunkene Stadt namens Atlantis. Sie hatte goldene Türme, fröhliche Menschen und die klügsten Gelehrten der Welt.
In Atlantis stand eine riesige, magische Bibliothek voller Bücher und Schriftrollen mit allen Geheimnissen der Welt – über Sterne, Tiere, Medizin und Zauberei.
Als Atlantis im Meer versank, retteten weise Menschen viele dieser kostbaren Bücher und brachten sie nach Ägypten. Dort schufen sie die berühmte Bibliothek von Alexandria – einen Ort voller Wissen, so groß und hell, dass Menschen von überall her kamen, um zu lesen und zu lernen.
Leider ist auch diese Bibliothek vor langer Zeit verbrannt… aber ein Teil der alten Weisheit aus Atlantis lebt noch heute in Geschichten und in unseren Herzen weiter.“
Frieda machte ganz große Augen. „Können wir die versunkene Bibliothek von Atlantis eines Tages finden?“
Der Geist lächelte. „Mit Mut, guten Freunden und viel Neugier – vielleicht ja! Pumatoni wäre bestimmt schlau genug, die alten Schriften zu lesen.“
Pumatoni nickte begeistert. „Das wäre das allergrößte Abenteuer!“
Max breitete seine Flügel aus. „Ich fliege euch hin!“

Als die Sonne langsam orange und rosa wurde, sagte der Geist leise:
„Danke, dass ihr mich besucht habt. Es war das schönste Abenteuer seit sehr langer Zeit.“
Zum Abschied schenkte er jedem ein kleines Geschenk:
Pumatoni einen leuchtenden Skarabäus-Stein, der schlau macht,
Frieda eine winzige goldene Maus,
Max eine magische Feder, die im Wind glänzt.
Dann verschwand der Geist langsam im goldenen Licht und winkte noch einmal.
Auf dem Heimweg kuschelte sich Frieda an Pumatoni und flüsterte:
„Atlantis und die Bibliothek von Alexandria klingen wie ein richtiges Zauberland!“
Pumatoni nickte. „Die schönsten Geschichten und Abenteuer erlebt man mit guten Freunden – ob auf Kamelen, mit dem Monstertruck durch die Dünen oder am Meer bei alten Sagen.“
Max lachte: „Nächstes Mal suchen wir die verlorenen Bücher von Atlantis!“
Und so schliefen die drei Freunde glücklich ein, mit vielen bunten Träumen von Pyramiden, Kamelen, dem Monstertruck, dem freundlichen Geist und der versunkenen Stadt Atlantis mit ihrer magischen Bibliothek...
ENDE

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